Oktober 1, 2007

Dweezil Zappa & Band im Zirkus Krone – Hommage an Frank Zappa

Gestern abend habe ich das Konzert von Dweezil Zappa, dem Sohn von Frank Zappa, und von seiner Band im Zirkus Krone besucht.

Von Frank Zappa kannte ich bisher nur ein einziges Lied – Bobby Brown – und wer kennt dieses Lied nicht? Es war nicht zuletzt damals für uns Kids so eine Art tabusprengender Aufklährungsunterricht gewesen.

Es ist übrigens nicht möglich, von diesem Lied auf andere Lieder oder auf einen bestimmten Musikstil dieses – wie ich gestern zu meinem grossen Erstaunen feststellen konnte – unglaublich vielseitigen Sängers, Dichters, Gitarristen, Musikerfinders, Arrangeurs und Bandleaders (im besten Sinne) zu schliessen, der bereits mit 53 Jahren, vor 14 Jahren, an Prostatakrebs verstorben ist.

Am Anfang des Konzertes dachte ich, es handelt sich um so eine Art ebenso experimentellen wie virtuosen Kammer-Jazz-Rock-Blues. Da gab es reine Musikstücke, hochkomplexe musikalische Arrangements, die von Schlagzeug, E-Gitarre, Bass, Percussion, Saxophonen, Keyboards und elektronischen Überraschungseffekten getragen wurden und die ohne Gesang und (zumindest beim ersten Mal hören) ohne jeglichen, musikalischen Reim auskommen.

Es ist eine Musik, die sich jeder Schubladisierung sperrt und dementsprechend eher sperrig und ambitioniert klingt, als eingängig, einschmeichelnd oder überhaupt in eine schnell-konsumierbare Popkultur passend. In den „Jazz“ bzw. „Freejazz“, unter dessen Bezeichnung vieles möglich ist, passt sie auch nicht wirklich. Vielmehr handelt es sich um ein Musikamalgam, das die verschiedensten Ingredienzien unterschiedlicher Musikkulturen, nach dem Geschmack, den musikalischen Fähigkeiten und Gelüsten, den intellektuellen Vorlieben und dem Gehör des Meisters Zappa, verarbeitet und weiterentwickelt.

Am ehesten wurde ich sagen, die Musik ist „Zappa“, verwendet und zappt sich durch Anleihen, zwischen tiefdunkelblauem Blues, der in die Eingeweide schneidet und dort alles anrührt, was nicht ganz festsitzt, Rock, Heavy Metal und den eher intellektuellen Anliegen und Spielarten der Zwölftonmusik, des Freejazz oder aber einer Musik, die bereit ist, auf eingängige Harmonien und wiederkehrende Themen zu verzichten, und dies zu Gunsten nicht unmittelbar verständlicher Anliegen oder von Anliegen, die irgendwo, nicht genau fassbar, zwischen den Zeilen liegen, um sich dann dort, ganz extrem präzise, zwischen den Zwischenzeilen aufzuhalten.

Nicht alles war purer Hörgenuss – im Sinne, dass es „angenehm“ geklungen hätte. Doch gab es auch eingängige und verständliche Schrägen. Dann wiederum gab es Momente, die waren verteufelt wunderschön, rührend und zum mitsingen. Manches klang wie Zirkusmusik, hatte Humor und Spielwitz, featurete das unglaublich virtuose Können der Musiker, und es gab Musik, die einfach und unmittelbar war – wie eben die ausgesprochenen Bluesnummern, die von einem schwarzen Sänger vorgetragen wurden, der wohl noch aus der Original-Zappa-Band stammte. Ja, die Bluesnummern waren echt zum heulen schön. Die haben mir – ausser einzelnen Effekten, Passagen und Momenten – am besten gefallen, weil man da in die Bewegung rein kam und drin bleiben konnte. Davon abgesehen hatte der Sänger die Wucht und Ausdruckskraft derjenigen, die das tun, was sie tun. Besser geht es nicht.

Im Verlauf des Konzertes war nie absehbar, was (musikalisch) als nächstes kommen würde und irgendwann, war ich einfach nur gesättigt, von soviel heftiger Elektronik auf die Ohren. Ja, es war schon sehr laut und irgendwann erlebte ich das dann nicht nur als einen Angriff auf die Ohren, die ich bereits mit spuckebefeuchteten Papiertaschentücherkügelchen gestopft hatte, sondern auch auf den Körper. Ich war dann nur allzu froh, meine „kugelsichere“, dick gepolsterte Weste, anzuhaben.

Nachdem der Zirkus Krone gut gefüllt war mit eingeschworenen Zappaianern, d.h. ca. 35-75 Jahre alten, intellektuell wirkenden, Jeans- und Lederjackenträgern, mit oder ohne langen Bärten, Nickelbrillen oder mit kurzgeschorenen Haaren… Aber es waren auch vollkommen begeisterte Wiesndirndlträgerinnen dabei, die in Extase gerieten. Insgesamt waren allerdings mehr Männer im Publikum als Frauen.

Das Publikum war wie sein Meister: völlig unvorhersehbar. Und es war ein Publikum, das sich mit den Konventionen auf einem Zappakonzert auskannte. Also zum Beispiel mit dem Einsatz eines Victory-Gestus, bei dem beide Arme vollkommen überzeugt hochgerissen werden und dabei jeweils Zeige- und Mittelfinger zu einem V-gespreizt werden, während die Fingerspitzen der anderen drei Finger in der Mitte des Handtellers unter den Daumen geklemmt werden.

Ich habe die Texte kaum bzw. gar nicht verstehen können. Akustisch nicht. Drum wusste ich nie, worauf sich was bezieht. Und es scheint, als wäre das Konzert voller Anspielungen auf etwas gewesen, das man hätte kennen müssen, um es zu verstehen.

Gestern abend bekam ich also – vermittelt über die Band seines Sohnes – einen ersten Eindruck vom Werk des Vaters, dem die Dweezil Zappa Band ebenso akribisch wie spielfreudig, ebenso sklavisch-respektvoll wie eigenständig begeistert gegenüberstand. Es schien, als hätten sie die Musik Zappas zur Grundlage ihrer eigenen Musikalität genommen und würden sich nun erst mal darauf einlassen, das Werk Zappas durch Nachspielen zu ergründen und auszuschöpfen.

Doch bei allem „Nachspielen“ und damit – trotz oder wegen – des akribischen Respekts vor den Kompositionen des Meisters, war doch die so ganz eigenständige Spielfreude – nicht zuletzt in den akrobatischen (Einzel-)Zirkusnummern – der Musiker sehr präsent..

Man denke hier an die ansteckende Begeisterung (und das ausgesprochen vielseitige, musikalische Spitzenklassenknowhow,) das die die Front-Frau versprüht hat, an die mitreissende und in die Eingeweide gehende Stimme des schwarzen (Original-)Sängers bei den Bluesnummern (hier wurde die Veranstaltung aus den hochdiffizilen und eher intellektuell zu verarbeitenden musikalischen Arrangements in die voll emotionale Unmittelbarkeit rausgerissen, und es wurden auch Neulinge begeistert und zu Tränen gerührt.

Kurz: Dem ganzen wohnte – ausser der Hommage an Frank Zappa – auch etwas Eigenständiges, Lebendiges inne, das immer wieder mal über den Nachspielteller hinausschwappte – etwas jugendlich begeistertes und vor allem stellten sich sehr vielversprechende junge Musiktalente vor, die sicher bald über das angetretene Erbe hinauswachsen werden, nachdem sie es nun schon „fast perfekt“ und wie aus der Milchflasche bzw. von der Musikhochschule, jedenfalls von der Pike auf, in sich aufgenommen haben….

Übrigens habe ich das Bandensemble als sehr „demokratisch“ empfunden – da durfte jeder mal ran… und loslegen und zwar nicht nur „ausnahmsweise“.

Der kleine Zappa wirkte souverän aber nicht wie ein Diktator und auch nicht wie der „Kopf“ der Band – eher wie ein Impresario, der sowohl den Vater als auch sich selbst als auch die anderen Musiker mit sehr viel Respekt zur Geltung brachte und viel Raum liess… Der Sohn Frank Zappas wirkt – neben seinen musikalischen Fähigkeiten – einfach durch Ruhe, Eigenständigkeit, Respekt und dadurch, dass er sich vom Charisma seines Vaters weder erdrücken noch aushebeln lässt. Es war für Momente (bei der Zugaben Video Einspielung mit PappaZappa) durchaus auch so, als als würde PappaZappa geradezu auf Dweezil Zappas Antwort warten und als hätte der Vater seinem Sohn mit Respekt zugehört!

© Cornelia Kleÿboldt

September 27, 2007

Ein Abend mit Ursula Oberhauser

Gestern abend traf ich die Münchner Künstlerin Ursula Oberhauser. Es war schön sie nun wieder zu treffen, nachdem ich im Sommer eine Rede für sie gehalten hatte.

Eine Rede oder überhaupt Worte für bestimmte Kunstwerke zu finden, bedeutet ja immer eine intensive und enge Zusammenarbeit, die nach der Rede dann abrupt endet. Auch mit Ursula hatte ich ausführliche Gespräche in ihrem Atelier und auch immer wieder zwischendurch gehabt, bis ich mich schliesslich auf ein Thema festgelegt hatte, über das ich bei Ihrer Vernissage reden wollte.

Es hatte sich nämlich während der Auseinandersetzung mit Ursulas Arbeiten herausgestellt, dass im Grunde jede ihrer Objektgruppen einer eigenen Rede bedürfen würde. Vieles hat sich erst bei der näheren Betrachtung ihrer Objekte herausgestellt. Der erste Blick auf ihre Arbeiten entpuppte sich im Nachhinein zwar als ein erster Zugang, war jedoch auch trügerisch.

Wie soll ich sagen? Am Anfang habe ich gemeint, ich „hätte“ es und das „wäre“ es, bis dieses vermeintliche „Wissen“ aufplatzte und sich Ursula’s Objekte als weitaus vielschichtiger und komplexer entpuppten, als es für mich zunächst ausgesehen hatte.

Vielleicht wirkt gerade die verblüffende Einfachheit ihrer Objekte und auch deren ausgesprochen ästhetischer Reiz wie Glatteis. Ich zumindest hätte beinahe das ausgesprochen Hintergründige ihrer Arbeiten um ein Haar verfehlt. Ich bin dankbar für die Bereicherung, die durch das „Aufplatzen“ der ersten Eindrücke geschehen ist und kann nur jedem Betrachter der Arbeiten von Ursula Oberhauser das gleiche wünschen!

So sahen wir uns gestern wieder und sassen im Stadtcafé einander gegenüber. Wir sassen direkt vor den grossen Panoramafenstern des Stadtcafés mit Ausblick auf die neugebaute Synagoge, die angrenzenden Gebäude und die Reste des Jakobsplatzes. Wie sassen einander gegenüber an einem kleinen Nierentisch, auf dem ein fröhliches Punktemuster in braun, goldgelb und braunroten Farben aufgedruckt war.

Zu diesem Aufdruck hinzu kamen hauchdünne Linien in den gleichen Farben, die wie sortierte Mikadostäbe ein Muster auf der ansonsten hellbraunen, lackierten Oberfläche des Tisches hinterliessen.

Mir fiel diese Tischoberfläche plötzlich auf, weil sie so gut zu Ursula passte. Sie bestätigte mir, dass dies ihr Lieblingsplatz sei und sie sich gefreut hätte, dass er noch frei gewesen sei, als sie kam. Ich selber war nämlich etwas verspätet eingetroffen.

So sassen wir beide an Ursulas Lieblingsplatz, tranken Pfefferminztee mit frischen, fast schon giftgrünen Pfefferminzblättern im Tee, der duftete und vor sich hin dampfte, während es draussen zum steinerweichen schüttete und regnete. Was unten wie endlose Regenschnüre aussah, die einen schräg fallenden Vorhang bildeten, das sah mit Blick gegen die weissgrauen Wolken aus wie ein schwarzes, staubiges Tupfenmuster.

Mehrfach an dem Abend gönnten wir unseren Gesprächsthemen eine Pause, um immer wieder einen Blick auf das Schauspiel des Himmels und damit des Wetters zu werfen. Steine, Regen, Pfützen und über den Platz laufendes Wasser… Menschen huschten mit ihren windgeplagten, überschlagenen Regenschirmen eher vorbei, als das sie gingen und manche gingen zur den roh behauenen Steinen der Synagogenmauer und berührten sie wie eine Klagemauer. Noch wachsen auf dem Platz keine Bäume. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, einen Baum gesehen zu haben.

Manchmal blitzte der golden-farbige Gitterkäfig im oberen Teil der Synagoge auf, dann wenn unvermittelt der Himmel aufbrach, die Abendsonne herausblitzte, um alsbald wieder in Wolkenmassen zu versinken. Ja, dieser Abend war ein Wetterschauspiel gewesen, mit einem Himmel, der je nach Himmelsrichtung verschiedene, einander ablösende und auch widersprüchliche Wetter hatte.

Uns hat es gefallen, die Wetterverläufe zu verfolgen. Vor allem als sich unmittelbar vor uns die Regengrenze befand: Links regnete es in Strömen, rechts kam kein Tropfen herunter. Wir assen noch eine heisse Suppe und es war ein wunderschöner Abend gewesen, voller eigenwilliger Sichtweiten, Stimmungen, Pausen, Annäherungen und Entfernungen.

September 27, 2007

Einladung zur Vernissage von Margret Denis, München

Die Münchner Fotokünstlerin Margret Denis lädt am 5.10.2007, von 19-22 Uhr zur Eröffnung ihrer Ausstellung

Köpfe, Gesichter, Spiegel – Fotografische Metamorphosen

in den Gewölbesaal der Mohr-Villa-Freimann, Situlistr. 53-55, 80939 München, ein. Zur Ausstellung präsentiert und signiert die Künstlerin ihr gleichnamiges Fotobilderbuch, das soeben erschienen ist.

Anlässlich der Eröffnung wird Cornelia Kleÿboldt sowohl einführende Worte sprechen, als auch mit ihren Flöten eine besinnliche Einstimmung in den Abend geben.

Margret Denis zeigt auf Leinwand ausgedruckte Bilder, auf denen sie mit Hilfe eines digitalen Bildberabeitungsprogramms die fotografischen Aufnahmen entrückt wirkender Friedhofsskulpturen in die äusserst präsenten Gesichter olympischer Göttinen verwandelt hat.

September 22, 2007

Was lange währt, wird endlich gut! Der Katalog (1986-2000) von Wolfgang Sand ist erschienen

Heute morgen erhielt ich einen Anruf von Beate Sand, der Frau von Wolfgang Sand, einem in Haimhausen tätigen, Münchener Holzbildhauer.

Vor vier Jahren hatte ich im Auftrag von Wolfgang Sand einen Katalogtext zu seinen Arbeiten verfasst, doch der dazugehörige Katalog ist nie erschienen. Nun bekam ich die Nachricht, dass der erste Band des Kataloges, der die Arbeiten des Künstlers von 1986 bis 2000 erfasst, endlich fertig geworden ist und dass der Künstler hofft, dass der Band der die Arbeiten von 2001 bis 2007 bis zum nächsten Sommer fertiggestellt werden kann.

Der Katalog erfasst Gesamt- und ausgewählte Einzelansichten von Skulpturen, die nunmehr eingelagert oder als Bruchstück im Atelier des Künstlers herumlungern. Manche scheinen sein Tun aus ihrem jeweiligen Winkel heimlich zu beobachten oder sind schlichtweg ganz weg, woanders, verkauft. Dem Künstler ist daran gelegen, mit dem Blick zurück, einen ersten Überblick über sein Schaffen zu ermöglichen.

Mehr über den Künstler Wolfgang Sand und seine Skulpturen erfahren sie auf seiner Homepage unter http://www.sand-art.info/

Hier eine Kostprobe aus meinem Text:

„…Hier geht’s nämlich um die Wurst, die heilige und die profane, um Wichtiges und Nichtiges, um Frauen, die in ihren Strümpfen, Stockings, stocklinkssteif versinken oder sich darin (b)rüsten.
Scheinheilige und Heiligenschein, die Narren mit und die Narren ohne Aktenkoffer: Wo bitte schön, wo soll denn hier der Unterschied sein? Vielleicht ist der Unterschied das einzige Problem?

Wolfgang Sands Skulpturen erzählen von menschlicher Ge– und Befangenheit. Geschichten, die bis ins Détail erzählt, das Lächerliche und Komische der „Versklavung–durch–allzuviel–Ernsthaftigkeit“ vorziehen. „

Cornelia Kleÿboldt

September 19, 2007

Sie möchten an einer Atelier-/oder Galerieführung in München teilnehmen? Tragen Sie sich hier ein…

Wenn Sie auch Interesse haben, an einer Atelier-/oder Galerienführung in München teilzunehmen, dann können Sie mir gerne unter folgender e-mail-Adresse eine Nachricht (Betreff: Atelierführungen oder Galerienführungen) zukommen lassen, damit ich Sie über Details und Termine informieren kann:

info@cornelia-kleyboldt.de

Über Ihre Rückmeldung würde ich mich freuen!

Mehr über meine Führungen finden Sie auch unter

www.cornelia-kleyboldt.de/kunstfuehrungen.htm

September 17, 2007

Einladung zu Atelier-/ und Galerieführungen

Nun ist das Open Art Wochenende schon wieder vorüber und mit ihm auch die beiden Führungen, die ich im Auftrag der Münchner Galerieninitiative übernommen hatte.

Insbesondere meine gestrige Führung durch vier Galerien anlässlich der Open Art 2007 war besonders gelungen und schön. 10 Teilnehmer hatten sich in der Rathausgalerie angemeldet, und niemand ist während der drei Stunden, die die Führung dauerte, „auf der Strecke“ geblieben.

Ein Teilnehmer, der eigentlich Herrenausstatter von Beruf ist, hat ganz zum Schluss sogar gesagt:“Das war jetzt so interessant und spannend, dass ich ganz vergessen habe, auf die Uhr zu schauen.“

Ehrlich gesagt: So war es auch. Auch für mich und all die Vorbereitungen für die Führungen in der Woche zuvor, haben sich gelohnt. Nicht nur, dass ich aus lauter Spass an der Freude, meiner Gruppe mit Bonbons eine kleine und wohlverdiente Stärkung zukommen lassen konnte, sondern auch, dass das Klima in der Gruppe so interessiert und angeregt war, dass es wieder einmal zu spüren war, dass ein lebendiger Umgang mit Kunst – auch unabhänging von persönlichen Geschmacksrichtungen – sehr spannend und erfrischend sein kann.

Vieles, was ich über die einzelnen Künstler recherchiert habe, konnte ich an die Teilnehmer weitergeben und irgendwie war auch spürbar, dass die angesprochenen Themen, jeweils auch mit dem Leben der Teilnehmer zu tun hatten.

Gegen Ende der Führung entstanden interessante Gespräche unter den Teilnehmern bzw. zwischen den Teilnehmern und mir. In einem dieser Gespräche äusserte ein Teilnehmer den Wunsch, an einer Atelierführung teilnehmen zu wollen. Ich hatte ihm erzählt, dass ich neben meinen Führungen durch Galerien, auch gerne Atelierführungen veranstalten würde, da ich so viele Künstler kenne, die in München und Umgebung leben und arbeiten, die aber nicht von einer Galerie vertreten werden oder so selten die Möglichkeit haben auszustellen, dass ihre Arbeiten „ungesehen“ bleiben.

Ich bin gerne bereit, solche Atelierführungen zu organisieren, vorausgesetzt, dass sich eine Gruppe von Leuten zusammenfindet, die daran teilnehmen möchte.

Ich habe nun in meiner Adressdatenbank einen e-mail-Verteiler angelegt und ein erster Interessent hat sich schon mit seiner e-mail-Adresse zurückgemeldet.

Kurz und gut: Wenn Sie auch Interesse haben, an einer Atelier-/oder Galerienführung teilzunehmen, dann können Sie mir gerne unter folgender e-mail-Adresse eine Nachricht (Betreff: Atelierführungen oder Galerienführungen) zukommen lassen, damit ich Sie informieren kann.

Ich würde auch gerne meine Führungen zur Open Art 2007 durch die Galerien Dina 4 Projekte, Galerie Zink, Ottogalerie und Galerie Karin Sachs auf Wunsch nocheinmal wiederholen. So lange die derzeitigen Ausstellungen noch laufen (bis ca. 10 Oktober 2007) ist das gut und gerne möglich.

Am besten Sie teilen mir Ihr Interesse an einer Führung unter folgender e-mail Adresse (Betreff: Atelierführung und/oder Galerieführung) mit.

info@cornelia-kleyboldt.de

Dann werde ich Sie über weitere Details und Termine informieren.

Über Ihre Rückmeldung würde ich mich freuen!

Mehr über meine Führungen finden Sie auch unter

www.cornelia-kleyboldt.de/kunstfuehrungen.htm

Cornelia Kleÿboldt

September 17, 2007

Atelierführungen / Galerieführungen

Nun ist das Open Art Wochenende schon wieder vorüber und mit ihm auch die beiden Führungen, die ich im Auftrag der Münchner Galerieninitiative übernommen hatte.

Insbesondere meine gestrige Führung durch vier Galerien anlässlich der Open Art 2007 war besonders gelungen und schön. 10 Teilnehmer hatten sich in der Rathausgalerie angemeldet, und niemand ist während der drei Stunden, die die Führung dauerte, „auf der Strecke“ geblieben.

Ein Teilnehmer, der eigentlich Herrenausstatter von Beruf ist, hat ganz zum Schluss sogar gesagt:“Das war jetzt so interessant und spannend, dass ich ganz vergessen habe, auf die Uhr zu schauen.“

Ehrlich gesagt: So war es auch. Auch für mich und all die Vorbereitungen für die Führungen in der Woche zuvor, haben sich gelohnt. Nicht nur, dass ich aus lauter Spass an der Freude, meiner Gruppe mit Bonbons eine kleine und wohlverdiente Stärkung zukommen lassen konnte, sondern auch, dass das Klima in der Gruppe so interessiert und angeregt war,  dass es wieder einmal zu spüren war, dass ein lebendiger Umgang mit Kunst – auch unabhänging von persönlichen Geschmacksrichtungen – sehr spannend und erfrischend sein kann.

Vieles, was ich über die einzelnen Künstler recherchiert habe, konnte ich an die Teilnehmer weitergeben und irgendwie war auch spürbar, dass die angesprochenen Themen, jeweils auch mit dem Leben der Teilnehmer zu tun hatten.

Gegen Ende der Führung entstanden interessante Gespräche unter den Teilnehmern bzw. zwischen den Teilnehmern und mir. In einem dieser Gespräche äusserte ein Teilnehmer den Wunsch, an einer Atelierführung teilnehmen zu wollen. Ich hatte ihm erzählt, dass ich neben meinen Führungen durch Galerien, auch gerne Atelierführungen veranstalten würde, da ich so viele Künstler kenne, die in München und Umgebung leben und arbeiten, die aber nicht von einer Galerie vertreten werden oder so selten die Möglichkeit haben auszustellen, dass ihre Arbeiten „ungesehen“ bleiben.

Ich bin gerne bereit, solche Atelierführungen zu organisieren, vorausgesetzt, dass sich eine Gruppe von Leuten zusammenfindet, die daran teilnehmen möchte.

Ich habe nun in meiner Adressdatenbank einen e-mail-Verteiler angelegt und ein erster Interessent hat sich schon mit seiner e-mail-Adresse zurückgemeldet.

Kurz und gut: Wenn Sie auch Interesse haben, an einer Atelier-/oder Galerienführung teilzunehmen, dann können Sie mir gerne unter folgender e-mail-Adresse eine Nachricht (Betreff: Atelierführungen oder Galerienführungen) zukommen lassen, damit ich Sie informieren kann.

Ich würde auch gerne meine Führungen zur Open Art 2007 durch die Galerien Dina 4 Projekte, Galerie Zink, Ottogalerie und Galerie Karin Sachs auf Wunsch nocheinmal wiederholen. So lange die derzeitigen Ausstellungen noch laufen (bis ca. 10 Oktober 2007) ist das gut und gerne möglich.

Am besten Sie teilen mir Ihr Interesse an eine unter folgender  e-mail Adresse mit.

info@cornelia-kleyboldt.de

Dann werde ich Sie über die genaueren Details bzw. Termine informieren.

Über Ihr Interesse würde ich mich freuen!

Mehr über meine Führungen finden Sie auch unter

www.cornelia-kleyboldt.de/kunstfuehrungen.htm 

Cornelia Kleÿboldt

September 7, 2007

Mein Informationsflyer

Heute habe ich endlich – nach sehr vielen Anläufen und sehr vielen verschiedenen Versuchen – meinen Entwurf für einen Informationsflyer für meine Tätigkeit als Kunsthistorikerin fertiggestellt und mit Vergnügen stelle ich ihn hier vorab zur Ansicht zur Verfügung.

Mein Flyer

Ich habe die Texte selber geschrieben und mir das Layout für den Flyer überlegt, und ich hätte niemals gedacht, wieviel Zeit man mit der Herstellung eines Flyers zubringen kann.

Jetzt verstehe ich die Mühe der Grafiker, die sich durch die schier unbegrenzten Möglichkeiten verschiedenster Kombinationen von Schriften, Schriftgrössen und Papieraufteilungen hindurcharbeiten müssen, bis sie einen fertigen Entwurf vorlegen können.

Immer wieder habe ich mir meine Flyerentwürfe ausgedruckt, sie angesehen, etwas gefunden, was ich anders haben wollte und etwas korrigieren müssen. Man kann ja so viele Fehler machen. In jedem Tastendruck kann einer drinstecken. So viele Augen habe ich gar nicht, dass ich die alle finde.

Nun werde ich noch andere um Rat fragen, darunter sicher auch einen Grafiker und einen Kunsthistoriker und dann ist es hoffentlich so weit und der Flyer kann gedruckt und – was das Wichtigste ist – verschickt werden.

September 7, 2007

Meine Führungen zur Open Art 2007 in München

In München ist es bald wieder soweit: Die Ferien neigen sich dem Ende zu und die Open Art steht vor der Tür. Sie ist für die Kunstszene Münchens der Einstieg ins Winterhalbjahr.

65 Galerien, d.h. die Mitglieder der Initiative Münchner Galerien für zeitgenössische Kunst, eröffnen am Wochenende vom 14./15./16. September 2007 mit 65 Vernissagen am Freitag, 14.9.07 von 18 bis 21 Uhr und am Samstag, 15.9.07 und Sonntag, 16.9.07 von 11bis 18 Uhr die Saison.

Wem die Fülle des gebotenen zu unübersichtlich ist, für den empfiehlt sich eine der angebotenen Führungen, die durch jeweis vier ausgewählte Galerien, stattfindet.

Ich habe im Auftrag der Initiative Münchner Galerien für zeitgenössische Kunst die Führung MAXVORSTADT (Galerie Dina 4 Projekte, Galerie Zink, Galerie Otto und Galerie Karin Sachs) übernommen.

Treffpunkt für alle Führungen ist Samstag, 15.9. 07 und Sonntag, 16.9.07, jeweils um 14 Uhr in der Rathausgalerie. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro.

Falls Sie in München sind, würde ich mich über Ihre Teilnahme freuen!

Cornelia Kleÿboldt

September 7, 2007

Einladung zur Ausstellungseröffnung mit Malerei von Erich Schrall

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kunstfreunde, mit der beigefügten

 

Einladung

der Sie alle weiteren Details entnehmen können, darf ich Sie und Euch ganz herzlich zur Ausstellung

 

WAHRE GESICHTER – GESICHTER AUS DEM UNBEKANNTEN


mit Zeichnungen und Malerei des Landsberger Künstlers Erich Schrall einladen. Anlässlich der Vernissage am Samstag, den 8. September, 20 Uhr, in der Säulenhalle in Landsberg am Lech werde ich eine Einführungsrede halten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Der Künstler ist anwesend. Ich würde mich sehr über Ihr und über Euer Kommen freuen!

Mit herzlichen Grüssen,

Cornelia Kleÿboldt